"Die emotional fesselnde Wiedergabe (Schöne Müllerin, Franz Schubert) hatte ihre Basis in der klaren plastischen, intelligent ausgestalteten Textarttikulation Lings ebenso wie im sensibel ausschattierten, flexibel und anschmiegsamen Spiel Zosels. Durch seine Tiefe und nie enge Höhe seiner wandlungsfähigen, beweglichen Stimme vermochte der Sänger gleichfalls zu überzeugen. Den Schlussgesang 'Des Baches Wiegenlied' gestalteten sie zu einem ergreifenden Abgesang geradezu jenseitiger Ruhe und Erlösung, gleichsam Ziel und Abschluss einer Wanderung durch die Landschaften der Seele."